Hersfeld-Rotenburg
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Zuverlässige Notfallhilfe und Krisenbewältigung
Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr für die Bereiche der Brandschutzaufsicht, des überörtlichen Brandschutzes, des Zivil- und Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes zuständig. Im Rahmen dieser Aufgaben ist er für die Bürgerinnen und Bürger erster Ansprechpartner und organisiert und veranlasst die erforderlichen Gefahrenabwehr- und Hilfsmaßnahmen. Hierfür betreibt der Kreis eine Zentrale Leitstelle in der die europäische Notrufnummer 112 und diverse weitere Rufnummern abgefragt und ausgewertet werden. Mit diesen Informationen koordiniert und leitet die Zentrale Leitstelle die erforderlichen Maßnahmen von der Disposition, Alarmierung, Einsatzabwicklung, Vermittlung von Versorgungskapazitäten und Dokumentation. Aber auch die Anleitung zur Selbsthilfe bzw. Laienhilfe z.B. der videounterstützten Telefonreanimation ist eine dauerhafte Aufgabe.
Bei größeren oder komplexen Schadenslagen wird der Kreis mit seinen Führungseinrichtungen von der Brandschutzaufsicht, über den Führungsstab bis hin zum Katastrophen- und Verwaltungsstab tätig.
Ein Großteil der Aufgaben umfasst als Rettungsdienstträger die Planung und Durchführung des Rettungsdienstes, um die in Hessen vorgegebene gesetzliche Hilfsfrist von 10 Minuten zu erreichen. Gerade hierfür sind effiziente und schnelle Strukturen über die Leitstelle bis hin zum Leistungserbringer erforderlich.
Diese Strukturen garantieren eine zuverlässige Notfallhilfe und Krisenbewältigung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

EmergencyEye® erleichtert die Lageeinschätzung und zielgerichtete Anleitung
Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird die Software EmergencyEye® seit März 2022 eingesetzt, um die Effizienz der Notfallhilfe zu steigern. Bei Notrufen ermöglicht sie der Zentralen Leitstelle, nach Zustimmung der anrufenden Person, den genauen Standort zu ermitteln und über die Handykamera einen Live-Video-Feed zu erhalten und ggf. auch mit weiteren Experten zu teilen. Dies erleichtert die Lageeinschätzung und unterstützt bei der Anleitung von Ersthelfern. Eine zusätzliche Chat-Funktion mit Übersetzungsmöglichkeiten in 25 Sprachen hilft, Sprachbarrieren zu überwinden.
Seit der Einführung wurde EmergencyEye® bereits vielfach erfolgreich genutzt. Als ein Beispiel von vielen, wurde das System zur Beurteilung eines medizinischen Notfalles benutzt. Durch die Videobeobachtung konnten nach einiger Zeit Veränderungen beim Patienten festgestellt werden, die wiederum zur videounterstützten Anleitung von Ersthelfern in der Laienreanimation führten.